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10.11.2007 - Deutschland : Razzia bei Tabakanbauverein "Deutsche Hecke" Drucken E-Mail

Staat schießt mit Kanonen auf Spatzen: Am 30. Oktober um 7:00 früh stürmen Zollbeamten die Wohnung des Vorsitzenden des Tabakanbauvereins "Deutsche Hecke" mit Großaufgebot und beschlagnahmen 6.500 Unterschriften für ein Volksentscheid gegen Rauchverbote !

Aus Smokers news.de : Razzia bei der „Deutschen Hecke“ in Tönningen
Auch 6.500 Unterschriften für einen Volksentscheid beschlagnahmt
35 Beamte der Zollfahndung haben gestern Morgen um 7 Uhr die Wohnungen der Vorsitzenden des ersten deutschen Tabak-Anbauvereins "eutsche Hecke" Norman Fuhrmann und Peter Burmeister durchsucht. Der Vorwurf: Steuerhinterziehung und Steuerhehlerei.
 
Der Verein baut auf den Azoren Tabak für den Eigenbedarf an. Ende des Jahres sollen die daraus hergestellten Zigaretten steuerfrei an die 350 Mitglieder ausgeliefert werden (wir berichteten). Außerdem ist es über die Internetseite des Vereins möglich, sich von Mitgliedern aus Spanien per Post Zigaretten schicken zu lassen.
 
"ie Zollbeamten waren ausgestattet, als wenn sie eine Zigarettenmafia mit 50 Mann suchen würden", sagte Georg-Ove Daniel, Pressesprecher der "eutschen Hecke". Zudem hätten die Zollbeamten 6.500 Unterschriften für einen Volksentscheid beschlagnahmt, in dem gefordert wird, dass Gastwirte selbst entscheiden sollen, ob ihre Kneipen Raucherlokale werden. "iese Listen haben nichts mit dem Tatvorwurf zu tun", so Daniel. "Wenn wir die nicht wiederbekommen, ist das ein massiver Eingriff in unsere demokratischen Rechte."
 
Dass der Fall "überbewertet" worden sei, glaubt auch Axel Hirth, Pressesprecher der Hamburger Zollfahndung. Aber: "Es ist definitiv nicht erlaubt, sich Zigaretten zuschicken zu lassen. Und die Einfuhr von im Ausland produzierten Zigaretten auch nicht. Das ist eine Schnapsidee des Vereins."

www.smokersnews.de

und Siehe auch : Spiegel.de

Unterstützen Sie die Deutsche Hecke : www.deutsche-hecke.de . Wir fordern die 6.500 Unterscrhiften zurück. Und die Deutsche-Hecke soll unbelästigt weiter bestehen.

05.12.2007 : Mittlerweile konnten wir erfahren, dass die Unterschriften für das Volksentscheid restituiert wurden.

 
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